Ob eine Terrasse dauerhaft eben bleibt, entscheidet sich in Berlin unter dem Belag: rolliger Talsand im Urstromtal, bindiger Lehm auf den Hochflächen, dazu Auffüllungen und Trümmerschutt. Wir prüfen das, bevor wir kalkulieren.
Kostenlose Besichtigung · Kostenloses Vor-Ort-Angebot
Wir planen und bauen Ihre Terrasse in Berlin — von der Geländevorbereitung über den Unterbau bis zur Verlegung der Oberfläche. WPC-Dielen, Holzdielen, Natursteinplatten oder Betonpflaster: wir empfehlen das Material, das am besten zu Ihrem Garten passt.
Professionell ausgeführt durch unser eigenes Team — kein Subunternehmer.
Pflegeleicht und langlebig. WPC-Holz-Verbund sieht aus wie Holz, ist aber wartungsarm.
Klassisch und warm. Lärche, Douglasie oder Bangkirai für natürliches Ambiente.
Hochwertig und zeitlos. Granit, Basalt oder Sandstein für exklusive Optik.
Robust und vielseitig. Betonpflaster oder Klinker — pflegeleicht und günstig.
Wir koordinieren Überdachungen und Pergolas mit unseren Partnern.
Alte Terrasse neu gestalten: Belag erneuern, Unterbau sanieren.
Von der Anfrage bis zur Übergabe — transparent und zuverlässig in Berlin.
Kontaktaufnahme per Telefon oder Formular — Rückmeldung in 24h.
Kostenloser Vor-Ort-Termin in Berlin — wir messen und beraten.
Materialwahl, Farbauswahl, verbindliches Angebotangebot.
Geländevorbereitung, Drainage, Tragschicht.
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Alle Preise inkl. Unterbau und Verlegung — transparentes Angebotangebot nach Besichtigung.
| Leistung | Preis | Hinweis |
|---|---|---|
| WPC-Dielen | ab 95 €/m² | inkl. Unterkonstruktion & Montage |
| Holzdielen (Lärche) | ab 85 €/m² | inkl. Unterkonstruktion |
| Natursteinplatten | ab 120 €/m² | inkl. Splittbett & Randeinfassung |
| Betonpflaster | ab 65 €/m² | inkl. Schottertragschicht |
| Terrasse komplett erneuern | ab 75 €/m² | Rückbau, Unterbau, neuer Belag |
Alle Preise zzgl. MwSt. · Verbindliches Angebot nach kostenloser Besichtigung in Berlin.
Als Komplettanbieter kombinieren wir Terrassenbau mit anderen Leistungen — ein Ansprechpartner für Ihren gesamten Garten in Berlin.
Unter einer Berliner Terrasse liegt nicht überall dasselbe. Der Norden der Stadt gehört zur Barnim-Hochfläche, der Süden zur Teltow-Hochfläche, westlich der Havel schließt die Nauener Platte an; dazwischen quert das tiefgelegene Warschau-Berliner Urstromtal den Innenstadtbereich. Auf den Hochflächen bestimmt bindiger Geschiebemergel das Bild, oberflächennah durch Verwitterung zu Geschiebelehm entkalkt; im Urstromtal steht rolliger Talsand an. An den Rändern der Niederungen kommen Flugsande dazu, außerdem Torfe und Mudden, die stellenweise sehr mächtig werden.
Für den Aufbau einer Terrasse ist das kein Detail. Rolliger Talsand lässt sich gut verdichten und leitet Wasser ab. Bindiger Geschiebelehm ist frostempfindlich und staut Wasser, und dort prüfen wir eine stärkere, sauber abgestufte Frostschutzschicht und eine geregelte Wasserableitung, weil sich Frosthebungen und Setzungen sonst später im Belag zeigen. In Niederungen, auf aufgeschütteten Flächen und über Torfen kommt das Setzungsrisiko dazu. Mit Bauschutt, Kriegstrümmerschutt und Findlingen ist in weiten Teilen des Stadtgebiets zu rechnen, was Aushub und Entsorgung verändert. Was ansteht, zeigt der erste Spatenstich beim Ortstermin.
Rechtlich zählen zwei Punkte. Der erste ist die Entwässerung: Niederschlagswasser soll nach § 36a BWG über die belebte Bodenschicht versickern, erlaubnisfrei ist das nach der Niederschlagswasserfreistellungsverordnung aber nur unter Bedingungen. Zwischen Sohle der Versickerungsanlage und Bemessungsgrundwasserstand muss mindestens ein Meter liegen, Mulden brauchen eine mindestens 30 Zentimeter starke bewachsene Oberbodenschicht, der Versickerungsraum darf nicht aus Trümmer- oder Bauschutt bestehen, und auf Altlasten- und Altlastenverdachtsflächen entfällt die Erlaubnisfreiheit. Der zweite Punkt ist der Baumschutz: Abgraben, Verdichten oder Versiegeln im Wurzelbereich eines geschützten Baumes, also Kronentraufe zuzüglich 1,5 Meter, gilt nach § 4 Abs. 2 der Berliner Baumschutzverordnung als verbotene Beschädigung, auch wenn der Baum stehen bleibt; zulässig wird es nur über eine Ausnahme oder Befreiung. Zuständig ist das Umwelt- und Naturschutzamt des jeweiligen Bezirksamtes. Stand 09.08.2026, im Einzelfall prüfen.
Wie eine Baustelle abläuft, entscheidet in Berlin die Bebauung. Im gründerzeitlichen Blockrand ist die Freifläche häufig ein Hof, erreichbar nur über eine Durchfahrt oder das Treppenhaus; Material wird dann umgeschlagen und mit Kleingerät oder von Hand transportiert. In den Siedlungsgebieten am Stadtrand besteht überwiegend direkte Zufahrt, sodass Minibagger und Kipper ans Objekt kommen. Stellplatz und Schuttmulde planen wir außerhalb der Kronentraufe, weil Befahren und Materiallagerung im Wurzelbereich ebenfalls untersagt sind. Für einen Container im öffentlichen Straßenland kann eine verkehrsrechtliche Anordnung des Bezirks nötig werden.
Vom Betriebshof in Zeesen aus liegen die südlichen und östlichen Bezirke nah, in die westlichen Randlagen ist es deutlich weiter; je nach Ziel und Verkehrslage rechnen wir mit rund 25 Minuten bis gut einer Stunde. Das ist eine Spanne und keine Ankunftszusage, denn A10, A113 und A100 verändern den Weg spürbar. Mit dem Unterbau beginnen wir, sobald der Boden nicht mehr durchgefroren ist, weil sich auf gefrorenem Planum nicht tragfähig verdichten lässt.
Ein Berliner Zusatzpunkt betrifft die Gestaltung: In Teilen des Stadtgebiets gelten bezirklich festgesetzte Erhaltungsverordnungen oder Denkmalschutz. Dort können Belagsflächen im straßenseitigen Bereich genehmigungspflichtig sein, auch wenn sie nach der Bauordnung verfahrensfrei wären, und die Vorgaben reichen bis zur Materialwahl. Die Bezirke bieten dazu in der Regel eine Vorabberatung an, und dieser Termin gehört vor das Angebot, nicht danach.
Quellen: Umweltatlas Berlin 01.17 Geologische Skizze, NWFreiV-Volltext im Hinweisblatt 2 Versickerung (SenMVKU, Stand Juli 2025) und Berliner Baumschutzverordnung, abgerufen am 09.08.2026; im Einzelfall prüfen.
Kostenlose Besichtigung · Kostenloses Vor-Ort-Angebot · Professioneller Einbau